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Maulwurf

Mabuse-Verlag

Stichwort: »Sterbehilfe«


BioSkop Autoren/innenkollektiv:

»Sterbehilfe« Die neue Zivilkultur des Tötens? 96 Seiten
Mabuse-Verlag, August 2002
ISBN 3-935964-02-1
Preis: 14,90 €

Auch als Hörversion erhältlich: Text zum Hören, gesprochen von Marius Giese, ist 290 Minuten lang und passt damit leider nicht auf eine Cassette.

Platz genug bietet aber eine Audiotext-CD im mp3-Format (seitenweise navigierbar!), die man auf mp3-CDPlayern oder DVD-Playern abspielen kann. BIOSKOP-AbonnentInnen erhalten die mp3-CD mit dem vorgelesenen Buchtext zum Vorzugspreis von 9,80 Euro inkl. Versandkosten;
alle anderen können sie für 14,90 Euro erwerben.

Bestellungen bitte per Brief oder Fax an
BioSkop e.V.,
Bochumer Landstr. 144a,
45276 Essen,
Telefax (02 01) 5 36 67 05

In den Medien ist die Frage nach der Legitimität von Sterbehilfe seit Jahren präsent, aber auf unterschwellige Weise. Es gibt ‚das Problem‚ und es gibt suggestive Geschichten: Eine Patientin fleht um Erlösung, ihre Angehörigen wissen nicht, was zu tun ist. Ein Arzt bricht ‚mutig‚ das Tabu und ‚hilft‚ Sterben. Sterbehilfe-Verbände preisen die Tötung als Dienstleistung weltweit an. Alles schon alltäglich und eine ‚zivile‚ Kultur?

Auch in Deutschland gibt es eine Sterbehilfe-Politik.
Es handelt sich um eine Politik des Hochhaltens des allgemeinen Sterbehilfe-Verbotes auf gesetzlicher Ebene. Gleichzeitig läßt man jedoch die Interessen gewähren und verfolgt die Entwicklung in den Niederlanden, in der Schweiz und in Belgien sehr genau, wo sich die Waagschale zugunsten aktiver Euthanasie-Politik geneigt hat. Und während der parlamentarische Gesetzgeber schweigt und auch die ministerielle Gesundheitspolitik sich bedeckt hält, werden im ärztlichen Standesrecht Schritte getan, die auf die aktive Sterbehilfe zugehen.

Das Thema schleicht heran. Das Buch bündelt kritische Blicke.

Inhalt

Seite
1. Einleitung 5
2. Sterben und Autonomie 10
3. Kleine Chronologie der Sterbebilfe-Debatte in der Schweiz 21
4. Die Internationale des Tötens 32
5. Kirchendebatten, Organbeschaffung. Sterbepille:
Schlaglichter der niederländischen Sterbehilfegeschichte
41
6.

Die Angst der niederländischen Sterbehelfer/innen vor dem Krokettenautomaten oder:
Die zwiespältige Entdeckung der Palliativ-Medizin

46
7. Die Sterbehilfe als TV-Ereignis 50
8. Ich klage an: Ein NS-Spielfilm zu »Euthanasie« 57
9. Stirb den schönen Tod! 67
10. »Dem Lebensende ein Zuhause geben« 73
11. Vom »Verlust der Jugendlichkeit« bis zur Ablehnung der Magensonde:
Momentaufnahmen der Hospizarbeit hierzulande
76
12. Die Ökonomie des Genesens und des Sterbens:
Zahlen, Zahlen, Zahlen
81
13. Jung, gesund, alterslos – und am Schluß schnell Abtreten:
Der Sterbehilfe-Tod als Mittel zum Ausschalten der Zeit
87
14. Zu den Begriffen 91

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