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| BioSkop Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien |
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| Keiner stirbt für sich allein |
Do. 26. März 2009, 20 Uhr · Bocholt (Familienbildungsstätte, Ostwall 39)
Vortrag
Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen sollen Gewähr für ein selbstbestimmtes Leben bis zum Tod bieten. Können Sie das tatsächlich? Anspruch und Wirklichkeit beleuchtet Inge Kunz, Vorsitzende der Hospizvereinigung OMEGA.
| Tödliche Medizin |
Do. 23. April, 12 Uhr - Fr. 24. April 2009, 18 Uhr · Berlin (Jüdisches Museum, Lindenstr. 9-14)
Konferenz
"Lassen sich aus den NS-Krankenmorden ethische Leitlinien für die Debatte um Sterbehilfe ableiten?" Diese Frage diskutieren WissenschaftlerInnen zum Abschluss der Tagung, veranstaltet vom Jüdischen Museum, dem Institut für Medizingeschichte des Uniklinikums Charité und der Stiftung Topographie des Terrors. Zunächst steht die NS-Medizinforschung und Forschungsförderung im Fokus. Dann werden neue Erkenntnisse zu den Krankenmorden vorgestellt. Schließlich erörtern namhafte ExpertInnen, welche Konsequenzen aus den historischen Erfahrungen gezogen werden können - insbesondere für die Aus- und Weiterbildung in Medizin- und Pflegeberufen.
Infos und Anmeldung beim Jüdischen Museum Berlin, Telefon (030) 25 99 34 88
| Pflege zwischen Ausgrenzung und Teilhabe |
Di. 28. April 2009, 16 - 19 Uhr · Berlin (Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft-IMEW, Warschauer Str. 58a)
Vortrag
Menschen mit der Diagnose "chronisch psychisch krank" kommen zunehmend ins Pflegeheim. Einblicke in die Berliner Situation gibt der Psychiatrieprofessor Ralf-Bruno Zimmermann. Über "Teilhabe und Autonomie als Pflegeziele" spricht anschließend die Pflegeethikerin Marianne Rabe.
Anmeldung bei Frau Entezami, Telefon (030) 29 38 17 70
| Der machbare Mensch |
Do. 30. April, 14.30 Uhr - Sa. 2. Mai 2009, 12.30 Uhr · Schwerte (Haus Villigst, Iserlohner Straße 25)
Tagung
NeurowissenschaftlerInnen sinnieren zurzeit gern über "Enhancement". Gemeint sind Leistungssteigerung und Optimierung menschlicher Eigenschaften. Das wirft Fragen auf, meinen die KongressveranstalterInnen vom Institut für Kirche und Gesellschaft und vom Ev. Studienwerk - zum Beispiel "nach dem Maß des Notwendigen, nach sozialen Implikationen und ethischen Grenzen". Und es geht auch um "Konsequenzen und Herausforderungen für das Selbstverständnis des Menschen".
Anmeldung bei Ulrike Pietsch, Telefon (023 04) 755325
| Medizinische Behandlungsfehler |
Fr. 15. Mai - Sa. 16. Mai 2009 · Berlin (Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5)
Tagung
Normierung kann die Qualität ärztlichen Handelns für PatientInnen nachvollziehbarer machen. Aber die zunehmende Verrechtlichung in der Medizin führt auch dazu, dass Spielräume für individuelle Entscheidungen schwinden. Die Tagung der Evangelischen Akademie Berlin beleuchtet den aktuellen Umgang mit Behandlungsfehlern und diskutiert Alternativen zur derzeitigen Arzthaftung.
Infos und Anmeldung: Tel. (030) 203 55-500
| Rüsten vor dem Krieg - Helfen im Krieg |
Di. 26. Mai, 19 Uhr · Dresden (Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1)
Vortrtag
Der Paderborner Historiker Dieter Riesenberger spricht über das "humanitäre Dilemma" des Roten Kreuzes. Dessen MitarbeiterInnen haben auch den Anspruch, verletzte Soldaten und Zivilisten ohne Ansehen ihrer Herkunft medizinisch zu versorgen. In den Kriegen der Gegenwart ist Neutralität aber kaum mehr möglich: "Inzwischen ziehen Hilfsorganisationen mit den Truppen zusammen in den Angriff", heißt es in der Ankündigung des Vortrages, der im Rahmen der Ausstellung "Krieg und Medizin" stattfindet. Die Ausstellung ist vom 4. April bis 9. August im Hygiene-Museum zu sehen.
Informationen zur Vortragsreihe
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| zur BioSkop-Startseite | update: 04.03.2009 |