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Die Untersuchung des Babybluts auf angeborene Stoffwechselstörungen
("Neugeborenenscreening") ist seit den sechziger Jahren alltäglich. Nur bei auffälligem Befund werden die Eltern über das Laborergebnis
unaufgefordert informiert. Die allermeisten dürften den frühen
Aderlass ihres Kindes daher längst vergessen haben. Doch ein gutes Gedächtnis ist - angesichts von Gen-Euphorie und geplanten "Biobanken" - dringend anzuraten. Wer wissen will, was aus der entnommenen Körpersubstanz geworden ist, sollte sich vom Screeninglabor eingehend informieren lassen und anschließend entscheiden, ob er/sie das Zentrum auffordern will, Vernichtung oder Herausgabe von Blutproben und persönlichen Daten des Kindes zu verlangen.
Einen Musterbrief, formuliert von BioSkop, finden Sie hier.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns über Resonanz und Ergebnis Ihrer Anfrage informieren würden. Da über die Verwendung von Blutproben und medizinischen Daten wenig bekannt ist, kann Ihre Nachfrage helfen, die undurchsichtigen Verhältnisse aufzuklären. Deshalb ist auch eine Rückmeldung an BioSkop wichtig. Bitte rufen Sie uns an: BioSkop, Telefon (0201) 53 66 706 oder schreiben Sie eine e-mail an Erika Feyerabend.
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